DaySpa-Tipp im Rhein-Main-Gebiet – Das Hotel Zeller in Kahl am Main

Sammelt ihr auch Marmeladenglasmomente? Allzu oft bleibt im hektischen Alltag viel zu wenig Zeit für die wichtigen Dinge. Das möchte ich ändern und bin deshalb mit meiner Mama unterwegs zu einer der TOP-Adressen im Rhein-Main-Gebiet – dem Hotel & Restaurant Zeller in Kahl am Main.

Hotel Zeller Garten

Draußen ist es noch grau und wolkenverhangen. Ganz anders unsere Stimmung – denn wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zeit und darauf uns im Zeller Garden Spa von Kopf bis Fuß verwöhnen zu lassen.

Wellnessglück auf 600m²

Angekommen im traditionsreichen Hotel Zeller, dass nun bereits in vierter Generation geführt wird, werden wir herzlich empfangen. Mit unserer Spa-Tasche geht es direkt in den 600m² großen Wellnessbereich. Neben einer finnischen und einer Bio-Sauna findet sich hier auch ein Dampfbad und ein großzügiger Innenpool. Die behaglichen Ruheräume im puristischen Stil fügen sich perfekt in die Wellnesslandschaft ein und bieten den idealen Ort für gemütliche Stunden.

Unser Lieblingsplatz ist schnell gefunden. Uns zieht ein lichtdurchfluteter Ruheraum mit Blick in den Garten magisch an. Öffnet man die großen Türen, strömt herrlich duftende Frühlingsluft in den Raum. Die Vögel zwitschern, ein fuchsrotes Eichhörnchen springt fröhlich von Baum zu Baum und die Sonne schiebt sich nun auch hinter den Wolken hervor. Hier kann man glatt die Zeit vergessen.

DaySpa-Paket mit Mehrwert

Gegen Mittag dürfen wir uns dann auf unsere Spa-Anwendungen, die Bestandteil unseres DaySpa-Pakets sind, freuen. Bereits im Vorfeld haben wir uns jeweils für eine der angebotenen Erlebnismassagen entschieden. Gesichtsbehandlungen, kosmetische Behandlungen, Maniküre und Pediküre sowie Körperpeelings- und packungen runden das breite Angebot ab und schaffen einzigartige Verwöhnmomente.

Während leise Musik an meine Ohren dringt, genieße ich das wohltuende Körperpeeling, das meine Haut auf die Hot-Stone-Massage vorbereitet und sie samtweich werden lässt. Bereits jetzt fühle ich mich angenehm entspannt. In kreisenden und streichenden langsamen Bewegungen wird nun die Muskulatur gelockert und Verspannungen lösen sich. Wohlige Wärme macht sich in meinem Körper breit und ich fühle mich leicht, frei und ganz weit Weg vom turbulenten Alltag.

Draußen treffe ich Mama wieder, die mir sichtlich entspannt mit einem glücklichen Lächeln von ihrer Massage berichtet. Begeisterung spiegelt sich in ihren Augen und lässt sie freudig strahlen, was auch meinem Herz einen kleinen Hüpfer entlockt.

Genussvolle Pausen

Zeit für eine kleine Stärkung. Im Mittelpunkt des Spa-Bereichs liegt die Lounge, eine Art Wohnzimmer, das mit gemütlichen Sofas und flauschigen Kissen zum Relaxen einlädt. An der Teebar gibt es eine köstliche Teeauswahl, Wasser, Obst, Trockenfrüchte und Nüsse. Mittags wird hier das Spa-Lunch serviert, dass ebenfalls in unserem DaySpa-Paket inklusive ist.

Am Nachmittag wärmen wir uns in den Saunen, erfrischen uns im Pool und gönnen uns eine Auszeit in den Ruhezonen. Dabei plaudern wir über dies und das, wofür sonst keine Zeit bleibt, lachen ausgelassen und ich weiß schon jetzt, dass diese kostbaren Momente unbezahlbar sind.

Im Sommer wartet übrigens ein weiteres Highlight im idyllischen Garten. Ein großer Outdoorpool mit Sonnenterrasse. Spätestens jetzt ist klar, dass wir noch einmal wiederkommen müssen. Denn wir stellen es uns traumhaft vor, dort den Abend mit einem Sundowner ausklingen zu lassen.

Wer mag, gönnt sich abends noch einen Aperitif oder ein erlesenes Glas Wein in Emmas Weinbar. Alternativ lockt das Restaurant mit einer kulinarischen Vielfalt aus regionaler Küche und sorgt so für genussvolle Stunden und einen perfekten Tagesabschluss.

Fazit: Da kommt Urlaubsfeeling auf! Fünf verschiedene DaySpa-Pakete sorgen im Zeller Garden Spa für Verwöhnmomente von Kopf bis Fuß. Da fällt es leicht zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Gerade an Wochentagen, während andere in den Tagungsräumen Business-Strategien entwickeln, ist es herrlich ruhig und gemütlich.

Bilder & Text: © Denise Brück

Hinweis: Dieser Text enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Vielen Dank an die Familie Schleunung für die Gelegenheit diesen bezaubernden Ort einmal näher kennenzulernen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen.

Das PillerseeTal – Zeit für unvergessliche Familienabenteuer

Grün anreisen und dennoch mobil sein im PillerseeTal

Letztes Ferienwochenende und beste Wetteraussichten – wenn das nicht die idealen Voraussetzungen für einen Abstecher in die Berge sind. Wir durften dem PillerseeTal im Herzen der Kitzbüheler Alpen einen Besuch abstatten und sind begeistert! Ganz großes Kino verspricht die reizvolle Natur in den Orten Fieberbrunn, St. Jakob in Haus, Waidring, St. Ulrich am Pillersee und Hochfilzen.

Wusstet ihr, dass die Tiroler Ferienregion in unmittelbarer Nähe zum Salzburger Land auch im Sommer zahlreiche Aktivitäten für Familien zu bieten hat? Diese wollen wir unbedingt genauer unter die Lupe nehmen.

Um lange Staus auf den Autobahnen zu umgehen, entscheiden wir uns dieses Mal für die umweltfreundliche Anreise mit der Bahn. Und die ist, wenn alles nach Plan läuft, eine wirklich entspannte Alternative. So kommen wir nicht nur stressfrei an, sondern genießen bereits während der Fahrt die vorbeiziehende Landschaft und stimmen uns auf unseren Urlaub ein.

Angekommen in Fieberbrunn nutzen wir den kostenfreien Shuttle der Region, der uns in kürzester Zeit direkt zum Hotel bringt. Mehr Infos zur Mobilität vor Ort gibt es hier.

Tipp: Vor Ort punktet die Region mit einem sehr gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz. Und mit der Gästekarte sind alle Bus- und ÖBB-Nahverkehrszüge (von Hochfilzen bis Wörgl) kostenfrei nutzbar. Wer es noch flexibler mag, nutzt das E-Car Sharing – ein Service des Tourismusverbands, der Gemeinde und Regiotech. Während des Aufenthalts kann man sich kostengünstig für zwei halbe Tage den BMWi3 leihen und damit individuell die Region entdecken.

Timoks Wilde Welt fasziniert Groß und Klein

Wir deponieren unser Gepäck im Hotel und fahren, noch bevor wir unser Appartement beziehen, mit den regenbogenfarbenen Gondeln Fieberbrunns Bahn F1 Streuböden bis zur Mittelstation.

Dort oben in Timoks Wilder Welt gibt es für die Kids allerhand zu entdecken: Riesentrampolin, Wasserspielplätze, einen tollen Niederseilgarten und nicht zu vergessen Timoks Alpine Coaster.

Klar, dass es nicht bei einer Fahrt bleibt. Unsere Tochter genießt sichtlich das Kribbeln im Bauch und lässt sich während der rasanten Fahrt mit dem Coaster den Wind um die Nase wehen. Anschließend springt sie voller Freude zu Timoks Waldseilgarten und hangelt sich durch den Hindernisparcours aus Baumstämmen und Seilen, was nach der langen Anreise besonders guttut. 

Herrliches Bergpanorama erwartet uns bei einem Spaziergang rund um den Speichersee. Dort wo sich die Gipfel der umliegenden Berge im glitzernden See spiegeln, fällt es nicht schwer auf andere Gedanken zu kommen und den Alltag hinter sich zu lassen. Willkommen im PillerseeTal!

Per e-bike die malerische Natur entdecken

Am nächsten Morgen steigt die Vorfreude auf unsere heutige Tour. Im Sportgeschäft Widmann, direkt an der Talstation der Bergbahnen Streuböden in Fieberbrunn, leihen wir uns e-bikes und freuen uns auf einen besonderen Familienausflug. Denn dass auch Genuss-Radler in Österreichs größter Bike-Region auf ihre Kosten kommen, zeigt die familienfreundliche Buchensteinwandrunde. Nach einer kurzen Einweisung starten wir unsere Tour Richtung St. Jakob in Haus. Vorbei an urigen Bauernhöfen, weiten Feldern und Waldlichtungen mit Moosbeeren, entdecken wir die großartige Naturkulisse in unserem ganz eigenen Tempo. Fasziniert fahren wir um die nächste Kurve – hier ist definitiv der Weg das Ziel.

Oder doch nicht? Denn angekommen in St. Ulrich am Pillersee nehmen wir den 4er-Sessellift zum Jakobskreuz, dem größten begehbaren Gipfelkreuz der Welt, das auf der Buchensteinwand thront und nicht nur Aussichtsplattform, sondern auch eine Etappe des Jakobswegs nach Santiago de Compostela ist. 102 Stufen sind es bis zu den vier Aussichtsplattformen und 119 Stufen bis zur Panoramaplattform mit 360-Grad-Rundumblick ganz hoch oben.

Was für eine grandiose Aussicht – der Wildseeloder, der Spielberg, das Kitzbüheler Horn und die Leoganger und Loferer Steinberge sind zum Greifen nah!

Zurück im Tal führt uns unsere Tour entlang des idyllischen Wiesensees nach Hochfilzen. Wir schauen am Biathlon-Stadion vorbei. Dort wo im Winter die Athleten ihr Können unter Beweis stellen, ist es gerade ziemlich ruhig. Aber man kann erahnen, wie es sich anfühlt, wenn mit dem ersten Schnee die Sportstätte zum Leben erwacht, das Publikum während eines Rennens mitfiebert und die Sportler jubelnd anfeuert. Lest dazu auch gerne meinen Blogbeitrag zum Thema Biathlon in Hochfilzen.

Tipp: Mit der PillerseeTal Card sind nicht nur die Bergbahnen, sondern auch der Eintritt in die Hauptattraktionen der Region inklusive – das lohnt sich insbesondere für Familien, die vor Ort möglichst viel unternehmen und ihr Budget schonen möchten.

Zurück in die Urzeit auf der Steinplatte

Ein Muss für Dino-Fans ist der Triassic Park auf der Steinplatte. Hier können sie sich zurück in die Urzeit begeben, erfahren auf ihrer Entdeckungstour spielerisch allerhand Wissenswertes rund um Dinosaurier und Meeresreptilien und tauchen ein in eine längst vergangene Zeit.

Aus dem Urmeer vor mehr als 200 Millionen Jahren entstanden, gilt die Steinplatte in Waidring heute als Europas größtes Trockenriff. Besonders aufmerksame Entdecker können am Wegesrand noch versteinerte Schnecken und Korallen aufspüren, die Zeugen dieser beeindruckenden Epoche sind.

Aber auch jene, die sich nicht für die Trias-Zeit begeistern, haben Freude im schön angelegten Themenpark. Denn Wasserspiele, Kletterwand und Abenteuerspielplatz sorgen für jede Menge Spaß.

Eltern genießen in der Zwischenzeit die fantastische Bergkulisse. Das geht besonders gut von der Aussichtsplattform, die in Form einer Fächerkoralle rund 70m über dem Abgrund schwebt – hier liegen uns nicht nur die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen zu Füßen, man blickt ebenso in die Loferer Steinberge und sogar bis hinein in die Hohen Tauern, was unser Herz augenblicklich vor Freude höherschlagen lässt.

Familientipp: Und dann gilt es ja auch noch den Steinbergkönig zu besiegen. Was es damit auf sich hat?

Der Steinbergkönig hat magische Kräfte. Berührt er etwas verwandelt es sich zu Stein. Hier ist die Hilfe der Kids gefragt, denn mit den richtigen Machtwörtern lässt sich der Steinbergkönig bezwingen. Kniffelige Aufgaben warten an insgesamt acht Stationen in der Region darauf mit Logik, Geschick und ein bisschen Glück gelöst zu werden und damit das PillerseeTal zu retten. Wer mindestens vier Machtwörter entschlüsselt hat, darf sich darüber hinaus auf eine Belohnung freuen.

Action & Fun am Pillersee

Auf dem Rückweg darf ein Halt am smaragdgrünen Pillersee, dem Namensgeber der Region, nicht fehlen. Bei strahlendem Sonnenschein ist er bereits gut besucht. Familien genießen das spätsommerliche Wetter und haben es sich am Ufer gemütlich gemacht. Direkt daneben: grasende Kühe – was für eine Bilderbuchidylle!

Bei SUP’n‘Fun leihen wir uns Stand-Up-Paddling (SUP) Boards, um den See und Umgebung aus einer neuen Perspektive zu erkunden. Vor allem Balance, aber auch Kraft und Ausdauer sind hierbei gefragt. Und das ist gar nicht so einfach, wie es zunächst aussieht. Doch Stefan hat nach kurzer Zeit den Dreh raus und findet sichtlich Gefallen an der entschleunigenden Art sich auf dem Wasser zu bewegen.

Tipp: Für Anfänger ist ein Basic-Kurs unter Anleitung sicher sehr hilfreich, um die ersten Kniffe zu erlernen. Das gibt darüber hinaus Sicherheit, falls man doch einmal ins eiskalte Wasser fällt.

Infos und Buchung bei Danny und Christine von Sup’n’Fun: Kontakt I – Stand up Paddling center Pillersee SUP (supnfun.at)

Übernachten mit imposantem Bergblick

Wir übernachten im VAYA Fieberbrunn. Das Resort liegt nur wenige Gehminuten von den Bergbahnen Streuböden in Fieberbrunn entfernt und auch ins Ortszentrum ist es nur ein kurzer Spaziergang. Zimmer, Suite, Appartement oder Chalet – die Möglichkeiten sind vielfältig. Und alle haben sie eins gemeinsam. Eingerichtet in modernem Alpen-Chic, mit viel Holz und warmen Textilien sorgen sie für Wohlfühlmomente.

Das weitläufige Resort in Fieberbrunn verfügt ebenso über einen Wellnessbereich und einen In- und Outdoorpool, der im Zentrum der gepflegten Gartenanlage liegt. Dort befindet sich auch der Außenbereich der Bar, wo man den Abend mit Blick auf das Kitzbüheler Horn und den leuchtenden Wilden Kaiser ausklingen lassen kann.

Fazit: Viel zu schnell müssen wir wieder unsere Koffer packen. Denn wir sind immer noch ganz hin und weg angesichts der atemberaubenden Landschaft, faszinierenden Natur und der vielfältigen Möglichkeiten für Familienabenteuer. Ein Aufenthalt mit bleibenden Erinnerungen und der Sehnsucht ganz bald wieder zurückzukommen.

Bilder & Text: © Denise Brück

Hinweis: Pressereise – dieser Text enthält Werbung, meine Meinung bleibt davon unberührt.
Herzlichen Dank an die Ferienregion Pillerseetal in den Kitzbüheler Alpen und Kunz PR für die Unterstützung und die Möglichkeit die spannende Region einmal näher kennenzulernen.

Kulturhof Stanggass – Designhotel für Bergliebhaber

Schon als Kind war ich mit meinen Eltern oft in den benachbarten Chiemgauer Alpen unterwegs. Ob daher meine Liebe zu den Bergen kommt?

Wir sind am Ende unserer Tour im Berchtesgadener Land angekommen. Dort, in direkter Lage zu Berchtesgaden und nahe dem Königsee, liegt der Kulturhof Stanggass auf einer Anhöhe im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Bischofswiesen. Von München schnell erreichbar und auch Salzburg ist für einen Ausflug nur 40 Minuten entfernt.

Auf den ersten Blick gefällt uns das im November 2021 eröffnete Hotel mit Veranstaltungslocation in Holzbauweise bereits richtig gut.

Der Kulturhof – Treffpunkt und Ort, der Menschen verbindet

Es ist schon Abend, als wir am Kulturhof Stanggass ankommen und schnell wird klar, dass dies kein gewöhnliches Hotel ist. Vom Biergarten dringt schallendes Gelächter zu uns rüber. Eine Gruppe bewahrt Traditionen und spielt Schafkopf am Tisch. Andere Gäste sitzen bereits gemütlich im Restaurant während oben am Badeteich noch Kinder fröhlich ins Wasser hüpfen. Anzugträger spazieren durch den Garten und lockern ihre Krawatte, bereit den Abend an der Bar ausklingen zu lassen.

Der Kulturhof ist ein Ort, der Vieles verbindet – Treffpunkt für Einheimische, Ort für Veranstaltungen und Feiern, aber auch idealer Ausgangspunkt für Familien, die das Wandern lieben und Pärchen, die gerne ihre Zweisamkeit genießen.

Zimmer mit spektakulärem Bergblick

Kurze Zeit später öffnen wir die Tür zu unserem Stadl-Zimmer. Mit einer Größe von 32m² und platzsparenden Schrankelementen bietet es ausreichend Raum für Familien. Darüber hinaus punktet es mit Naturmaterialien, wie Tannenholz und Lehmputz. Liebevoll dekorierte Wildblumensträuße und eine Teebar von Bioteaque sorgen ebenfalls für Wohlfühlmomente und schaffen eine behagliche Atmosphäre.

„Kneift mich mal“, sage ich kurz darauf zu meiner Familie, denn der Ausblick vom Schlafraum auf Watzmann & Co. ist so unvergleichlich schön, dass ich fast denke ich träume. Ich öffne die Terrassentür zur Blumenwiese und sofort strömt frische Bergluft ins Zimmer. Was für ein magischer Ort!

Info: Insgesamt verfügt der Kulturhof Stanggass über 24 Zimmer und 10 Stadlzimmer, die alle nach heimischen Bergblumen benannt sind und beispielsweise „Oipm Krokus“, „Kuglbleame“ oder „Stoarösal“ heißen.

Einen atemberaubenden Blick in die Bergkulisse hat man auch von der Schaukel überm Hotel. Herrlich – einfach mal schaukeln und den Gedanken freien Lauf lassen: das sollten wir viel öfter tun.

Ein bunter Strauß an Aktivitäten

Nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen mit Käse, Wurst, Lachs, verschiedenen vegetarischen Aufstrichen, Obst, Müsli, Nüssen, Eiern und einer vielfältigen Brot- und Brötchenauswahl starten wir gut gelaunt in den Tag. Unser Ziel und gleichzeitig ein toller Ausflugtipp für Familien: der Hintersee in Ramsau. Der romantische Bergsee mit smaragdgrünem Wasser bietet sich für einen kleinen Spaziergang an. Wer mag kann diesen noch verlängern und den angrenzenden Zauberwald, eines der schönsten Geotope Bayerns, entdecken. Oder wie wäre es mit einer Runde Tretboot?

Zurück im Kulturhof genießen wir die Sonnenstrahlen und relaxen am Naturbadeteich. An kühleren Tagen lädt ein kleiner Saunabereich mit finnischer und Bio-Sauna zum Entspannen ein.

Tipp: Wer aktiv sein mag, hat die Möglichkeit mittwochs und samstags an einer kostenfreien Yoga-Stunde teilzunehmen. Susanne Obermaier lässt hier in ihrem Yogastudio vor heimischer Bergkulisse den Sonnengruß zum Berggruß werden und trainiert mit Gästen Körper und Geist.

Was die Kulinarik betrifft, so haben Gäste die Wahl. Egal ob kleiner Snack im Biergarten, bodenständige, bayerische Küche im Gasthaus oder kreatives Menü im Sterne-Restaurant „Solo Du“ – man wählt einfach wonach einem gerade der Sinn steht.

Fazit: Wir sind uns einig – der erste Blick am Morgen durch das große Panaromafenster zu den majestätischen Berggipfeln von Watzmann und Hochkalter ist unser absolutes Highlight! Danach eine Tasse Tee auf der Terrasse, während es draußen noch ganz still ist. Nur die Vögel zwitschern bereits fröhlich, als wollten sie sagen „Schau dich um und genieße den kostbaren Moment.“ 

Hinweis: Dieser Text ist im Rahmen einer individuellen Recherchereise entstanden und enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Vielen Dank an den Kulturhof Stanggass für die Glücksmomente in den Bergen.

Bilder & Text: © Denise Brück

Nächste Ausfahrt Familienglück – Willkommen zurück im Puradies

Das Puradies in Leogang – Urlaubsparadies für Groß & Klein

Nach den heißen Sommertagen in Wien sehnen wir uns nach Erholung. Wir haben deshalb wieder im Puradies eingecheckt – in unserem persönlichen Urlaubsparadies. Warum?
Weil das Puradies für Erwachsene und Kids einfach ein perfekter Ort für entspannte Urlaubstage ist. Am Tag das Abenteuer bei Wanderungen suchen, einen köstlichen Kaiserschmarrn essen und am Berggipfel im Panorama versinken und am Abend bei einem gekühlten Wein den Sonnenuntergang und das Leuchten der Berge genießen, während die Kids im großen Garten toben und spielen oder den Bauernhoftieren einen Besuch abstatten.

Himmlische Wohlfühlmomente im erweiterten Heaven Spa

Was wir zuerst machen, als wir ankommen? Natürlich den neuen Spa-Bereich erkunden. Denn unser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Im Juni wurde das Heaven Spa unter anderem um einen erfrischenden Pool erweitert – mit fantastischem Blick auf die Leoganger Steinberge.

Außerdem wurden im neuen 1.500m² großen Bereich ein flaches Kinderbecken, ein lichtdurchflutetes Yogaatelier und viele gemütliche Ruhezonen geschaffen. Alles zusammen umrahmt den Badesee und fügt sich harmonisch in den Garten ein.

Puradies Heaven Spa

Und während ich im Garten liege und den Blick nicht von der umliegenden Bergwelt abwenden kann, denke ich „das ist der perfekte Ort für eine Auszeit“. Und bei schlechtem Wetter? Dann sind die neu gestalteten Kuschelkojen, Ruheinseln und versteckte Nischen, in denen man sich dank der hyggeligen Ausstattung fast wie im eigenen Wohnzimmer fühlt, genau richtig, um sich einmal Zeit für sich zu nehmen und die Seele baumeln zu lassen.

Puradies Heaven Spa

Wem das zu langweilig ist, der kann im Adults Only Saunahaus ungestört entspannen und nach einem Aufguss in Finnischer Sauna, Zirben-Dampfsauna, Kräuter- und Stollensauna Abkühlung im angrenzenden Natur-Badeteich suchen.

Rückzugsort mit Bergblick

Nach unserer Erkundungstour beziehen wir unser Zimmer – eine Premium Suite. Die geräumige Suite mit einem Mix aus heimischen Hölzern und modernen Elementen bietet mit 55m² ausreichend Platz zum Träumen.

Puradies Premium Suite

Und wie auch bei bisherigen Aufenthalten wird die Terrasse schnell zu einem Highlight, denn diese gibt fantastische Blicke auf den Asitz frei. Wer mag kann hier am Morgen schon, wenn sich der Nebel allmählich lichtet, den ersten Espresso genießen oder am Mittag die Gleitschirmflieger beobachten.

Info: Insgesamt verfügt das Puradies über 76 Zimmer und Suiten. Für Familien. die es ungezwungen mögen, flexibel bleiben, aber dennoch nicht auf Komfort verzichten möchten, gibt es darüber hinaus 14 Chalets für unbeschwertes Urlaubsglück.

Am Abend nehmen wir auf der neu erweiterten Restaurantterrasse Platz und genießen einen Sundowner inmitten des farbenfrohen Blumenmeers, bevor wir uns auf ein genussvolles Menü freuen.


Und natürlich werfen wir auch dieses Mal schon einen Blick durch das Küchenfenster und schauen einen Moment dabei zu, wie die Gerichte aus heimischen, ausgewählten Zutaten liebevoll zubereitet werden. Hmm, wie köstlich das ausschaut.

Himmlisches Urlaubsglück

Fragt man mich nach meinem persönlichen Glücksmoment, muss ich nicht lange überlegen. Ich stelle mir am nächsten Morgen schon früh den Wecker und schleiche mich aus dem Zimmer. Mein Ziel: der Garten mit neuem Infinity-Outdoor-Pool. Das Gras ist noch taufrisch und kitzelt an meinen Füßen. Ich atme die frische Bergluft ein und während ich die ersten Bahnen im Pool ziehe, blitzt am Steinernen Meer die Sonne hervor und taucht die Wiesen und den Garten in sanftes Licht.

Puradies Outdoor Infinity Pool

Wenig später sitze ich mit meiner Familie am reichlich gedeckten Frühstückstisch. Leckeres Brot und Brötchen, Käse, Wurst, Avocado, Marmeladen, Honig, Obst, Müsli, Eier, Pancakes, Smoothies und mein Lieblingstee von Bioteaque. Und dazu der unbezahlbare Bergblick! Besser kann man nicht in den Tag starten.

Tipp: Mit der Saalfelden Leogang Card sind im Sommer zwei Berg- und Talfahrten inklusive. Wenn das kein guter Grund ist den Berg der Sinne, die Klangrodelbahn oder das Naturkino zu besuchen. Ebenso spannend: den Bikern im Epic Bike Park bei ihren waghalsigen Sprüngen zuschauen.

Und am Abend? Den lassen wir bei Live Musik an der lässigen Bar Freiraum ausklingen. Und weil es so schön ist, fällt es uns wirklich schwer uns wieder auf den Heimweg zu machen.

Fazit: Das Puradies mit neu gestaltetem Heaven Spa ist der Place to be in Leogang. Lässig, ungezwungen, modern und dazu in einzigartiger Lage. Einfach himmlisch!

Übrigens bietet das Puradies auch im Winter mit Ski-In Ski-Out perfekte Bedingungen für Schneespaß in den Bergen. Mehr dazu lest ihr hier.

Hinweis: Dieser Text ist im Rahmen einer individuellen Recherchereise entstanden und enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Vielen Dank an das Puradies für den Aufenthalt. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

Bilder & Text: © Denise Brück

5 Highlights für einen Kurztrip nach Wien

Sightseeing in Wien – welche Hotspots ihr nicht verpassen dürft

Wenn ich an Wien denke, denke ich an prachtvolle Schlösser und Bauten, Sissi, an Hufgeklapper und Fiaker, an das Wiener Riesenrad, den Opernball, Kaffeehäuser, Apfelstrudel und Sachertorte.
Es ist also Zeit der Stadt, die schon so lange auf meiner Bucket List steht, endlich mal einen Besuch abzustatten.

Unsere fünf Highlights für glückliche Sommertage in Wien stelle ich euch hier vor.

#1 Sich fühlen wie Sissi und bei einer kulinarischen Fiakertour die schönsten Ecken Wiens entdecken

Sich einmal fühlen wie Sissi und Franz, im Fiaker die Stadt erkunden, von allen Seiten bestaunt werden und dabei nicht nur dem Hufgeklapper lauschen, sondern auch kulinarisch verwöhnt werden? Diesen Wunsch erfüllt uns Marco von Riding Dinner bei einer Sightseeing-Tour der besonderen Art.

Mit ihm sind wir am frühen Mittag am größten Museum für moderne Kunst, Albertina zur Sparkling Sightseeing Tour verabredet. Außer Marco warten noch der erfahrene Fiaker Karl und die beiden Pferde Rangos & Bettiar auf uns. Neugierig werden wir von den Pferden begrüßt, fast so als wollten sie uns zuflüstern „Kommt mit, wir zeigen euch Wien!“.

Das lassen wir uns nicht zwei mal sagen und nehmen voller Vorfreude Platz in der edlen Kutsche. Was für ein besonderer Moment. Doch damit nicht genug. In Windeseile decken Marco und Karl den Tisch, platzieren raffinierte Köstlichkeiten vor uns und natürlich darf auch ein Glaserl Sekt nicht fehlen.

Und schon geht es los. Geschickt lenkt uns Gespannführer Karl durch die Gassen, während uns Marco die schönsten Sehenswürdigkeiten Wiens zeigt und die ein oder andere Anekdote erzählt. Wir genießen dabei die leckeren Brote mit verschiedensten Aufstrichen und köstliche Petit Fours vom Traditionsrestaurant Zum Schwarzen Kameel – eine Wiener Institution, die nicht nur Café und Restaurant sondern auch ein Feinkostgeschäft mit allerlei Delikatessen beherbergt.

Auf unserer gemütlichen Tour, die unweit des bekannten Hotel Sachers startet, passieren wir das Dorotheum, führendes Auktionshaus Mitteleuropas, erkunden das Opernviertel, fahren weiter ins Herz der Stadt, vorbei am Graben mit Pestsäule Richtung Schwedenplatz, entdecken das Burgviertel mit dem Café Central, das seit 1876 die Wiener Kaffeehauskultur prägt, erreichen den Volksgarten, das Bundeskanzleramt und die Bundespräsidentschaftskanzlei und sammeln dabei unzählige Eindrücke. Wir winken anderen Besuchern zu, die fasziniert stehen bleiben, um einen Blick in unser besonderes Gefährt zu werfen.


Das Highlight ist sicher der letzte Stopp. Über den inneren Burghof gelangen wir zum Heldenplatz und halten direkt vor der Hofburg, einst die Residenz der kaiserlichen Familie. Dort genießen wir den atemberaubenden Blick und stoßen erneut mit einem prickelnden Glas Sekt an.
Auf uns, auf Wien und auf das besondere Abenteuer mit Riding Dinner!

Was für ein unvergessliches Erlebnis. Mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht beenden wir anschließend unsere Fahrt, die uns für einige kostbare Augenblicke in eine frühere Zeit entführt hat. Zur Erinnerung an unsere Glücksmomente überreicht uns Marco zum Abschied ein goldfarbenes Hufeisen – eine schöne Geste, die uns einmal mehr überrascht.

Und während wir überlegen, wo wir uns bei den sommerlich heißen Temperaturen erfrischen können, dürfen sich Rangos und Bettiar bereits über eine kühle Erfrischung freuen. Hier sei auch erwähnt, dass in Österreich sehr strenge Tierschutzgesetze gelten. So haben die Pferde 3 Tage in der Woche frei, 5 – 7 Wochen Urlaub im Jahr und später mal sogar eine Rente auf dem eigenen Fiaker-Pferdehof. Wer sich um das Wohl der Pferde sorgt und gerne mehr über die strengen Auflagen der Fiakerpferde erfahren möchte, kann auch die eigene Info-Website besuchen: www.fiaker.info.

Fazit: Eine wirklich außergewöhnliche, kurzweilige, unterhaltsame, besondere Art das malerische Wien zu entdecken. Die Tour mit Riding Dinner können wir von ganzem Herzen empfehlen und sagen „Baba…bis zum nächsten Mal in Wien!“♥

#2 Durch die Gärten von Schloss Schönbrunn flanieren

Kaum angekommen versetzt uns das prachtvolle Schloss Schönbrunn schon ins Staunen. Der imposante Palast mit seinen endlosen Parkanlagen war einst die Sommerresidenz der Habsburger. Fasziniert tauchen wir ein in die frühere Kaiserzeit und flanieren wie Sissi und Franz durch den Schlosspark mit seinen imposanten Brunnen, Büschen und Blumen. Der etwa 160ha große Park rund um das Schloss ist frei zugänglich und perfekt um dort einige gemütliche Stunden zu verbringen.

Mit dem Schönbrunn Garden Pass dürfen Besucher auch weitere Gärten besuchen, beispielsweise den Orangeriegarten mit seinen exotischen Pflanzen, oder den Kronprinzengarten – den ehemaligen Privatgarten der Kaiserfamilie. Für Kids ist sicher der Irrgarten mit einer Gesamtfläche von 1.715m² ein Highlight und eine gelungene Abwechslung, wenn sie versuchen durch die verwinkelten Gassen zurück zu finden. Oder man steigt auf zur Gloriette, um vom Triumphtor einen umfassenden Blick über Schloss und Park zu genießen.

Info: Der Schönbrunn Garden Pass ist ein exklusives Angebot der Schönbrunn App, die auch einen digitalen Guide, einen interaktiven Arealplan und Tipps zu den schönsten Fotospots enthält.

#3 Kribbeln im Bauch am Prater spüren

Ein Muss für Familien in Wien ist sicherlich der Prater. Schon von weitem erblicken wir eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt – das 1897 errichtete Wiener Riesenrad. Wir stürzen uns in den Rummel, suchen Abkühlung in der Wildwasserbahn, Action beim Break Dance und genießen vom Praterturm, einem Kettenkarussell in schwindelerregender Höhe, einen spektakulären Blick über ganz Wien.

Über 250 spannende Attraktionen warten im Sommer auf Groß und Klein – Nervenkitzel, Glücksgefühle und Kribbeln im Bauch garantiert! Kein Wunder, dass hier die Zeit wie im Flug vergeht.

Aber auch am Abend hat der Jahrmarkt, der bei den Wienern „Wurstelprater“ genannt wird, seinen Reiz. Denn dann tanzen bunt leuchtende Lichter mit den sich immer schneller drehenden Karusells um die Wette.

#4 Den Sommer in der Stadt genießen

Die lauen Sommernächte genießen wir im Freien. Und dazu gibt es unzählige Möglichkeiten. Gleich in der Nähe unseres Hotels beispielsweise lädt der Donaukanal mit seinen Strandbars und Restaurants auf einen Sundowner ein.

Oder man schlendert durch die romantischen Gassen am Spittelberg, im 7. Bezirk gleich hinter dem Museumsquartier, lässt sich vom Biedermeier-Viertel verzaubern und nimmt in einem der idyllischen Gastgärten Platz.

Ein weiteres Highlight ist sicher das Filmfestival am Rathausplatz. Zwischen Juli und September findet hier vor imponierender Kulisse Europas größtes Kultur- und Kulinarikfestival statt. Einmal auf kulinarische Weltreise gehen und im Anschluss auf Großleinwand spannende Musikproduktionen ansehen – der Eintritt ist frei. Einfach kommen und genießen!

#5 Kaffeehauskultur erleben

So ganz anders als bei uns zu Hause und doch haben sie eins gemeinsam. Sie sind Ort der Entschleunigung, Gemütlichkeit und Treffpunkt um sich auszutauschen – die Kaffeehäuser Wiens.
Was für uns im ersten Moment eher etwas angestaubt wirkt, wird dort als kostbare Tradition angesehen, die es zu erhalten gilt.

Unweit des Stephansplatzes entdecken wir beispielsweise das Kaffeehaus Hawelka mit Kaffee aus hauseigener Rösterei. Beim Hofzuckerbäcker Demel lassen wir uns vom Apfelstrudel verführen. Und beim Café Sacher sitzen wir auf der samtgepolsterten Eckbank im Schein der Kronleuchter und genießen, wie soll es anders sein, ein Stück Sachertorte.

Tipp: Unbedingt reservieren, denn vor dem berühmten Café bildet sich schnell mal eine kleine Warteschlange.

Fazit: Wien ist einfach wunderschön. ♥ Wir lieben das charmante Flair der Kaiserstadt und wollen unbedingt mehr davon. Also gleich mal den Kalender checken. Ein neuer Termin wird sich sicher schnell finden, denn es gibt noch so Vieles zu entdecken.

Hinweis: Dieser Text enthält von Herzen kommende, unbeauftragte Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt.
Herzlichen Dank an Riding Dinner, Schloss Schönbrunn und den Wiener Praterverband für die Unterstützung und die unvergesslichen Momente in der Stadt.

Bilder & Text: © Denise Brück

Zwischen Prater und Stephansdom – das Novotel Wien City

Endlich Wien! Prachtvolle Schlösser, Kaffeehäuser und Prater – hier gibt es so Vieles zu entdecken.

Wir haben uns für unseren Aufenthalt das Novotel Wien City ausgesucht. In günstiger Innenstadtlage im inneren 2. Bezirk, nur einen Steinwurf vom Prater entfernt und ebenso nah zur historischen Altstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten ist es eine gute Wahl für unseren Familienurlaub.

Wir sind früh dran und unser Zimmer noch nicht bezugsfertig. Wir können unser Gepäck aber deponieren und machen uns zu Fuß auf den Weg Richtung Stephansdom. Die Innenstadt haben wir in wenigen Minuten erreicht und kommen schon jetzt aus dem Staunen nicht heraus. Zeit, um Wien bei einem Wiener Melange in einem der traditionsreichen Kaffeehäuser zu begrüßen.

Zurück im Hotel checken wir ein und freuen uns über das Begrüßungsgeschenk – ein Gutschein für drei Getränke an der Hotelbar, den wir während unseres gesamten Aufenthalts einlösen können.

Wir beziehen unser Zimmer im 6. Stock. Das 23m² große Superior Familienzimmer bietet ausreichend Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Das Zimmer ist hell und modern eingerichtet und verfügt neben den Schlafgelegenheiten auch über einen Schreibtisch, Minibar, TV und ausreichend Ablagefläche. Im Bad sorgt die Regendusche an heißen Sommertagen für erfrischende Abkühlung. Und was mir besonders gut gefällt: es gibt sogar hochwertige Körperpflege der Marke Rituals.

Novotel verfügt über ein weltweites Netzwerk von Hotels an beliebten Reisezielen. Mit über 120 Zimmern verschiedener Kategorien hinter historischer Fassade ist das Novotel Wien City eines von zwei Häusern in der Stadt. Ein weiteres gibt es direkt am Hauptbahnhof.

Und ein großes Plus für die Reisekasse: bis zu zwei Kindern bis 16 Jahre übernachten im Zimmer der Eltern gratis.

Bevor wir uns ins Abenteuer stürzen und dem Prater einen Besuch abstatten, stärken wir uns an der Hotelbar. Das Restaurant und die Bar wird von einem externen Betreiber geführt. Man kann neben dem angeboten Frühstück am Morgen auch tagsüber Kleinigkeiten essen. Wie wäre es also beispielsweise mit einem klassischen Wiener Schnitzel?

Am nächsten Morgen starten wir schon früh zu unserer Sightseeingtour. Weil uns die heißen Temperaturen etwas zusetzen, entscheiden wir uns aber die Ziele, die zwar auch fußläufig erreichbar sind, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Praktischerweise ist die U-Bahn-Station der Linie U1, die sowohl zum Prater als auch in die Innenstadt führt nur wenige Meter entfernt.

Welche Highlights uns dort besonders gefallen haben, lest ihr hier.

Am Abend lohnt übrigens auch ein Abstecher zum aufstrebenden Donaukanal, direkt gegenüber des Hotels. Hier an der Strandbar kann man wunderbar den Tag ausklingen und die Erlebnisse Revue passieren lassen.

Oder man macht es sich an der Hotelbar gemütlich und löst dort den Willkommensgruß ein.

Fazit: Die Lage des Novotel Wien City ist perfekt um alle Bedürfnisse einer Familie abzudecken – egal ob Prater oder Stephansdom, Hofburg und Oper. Beliebte Ausflugsziele sind schnell erreichbar.

Hinweis: Dieser Text enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Vielen Dank an Novotel Wien City für die Gelegenheit das Haus näher kennenzulernen.

Bilder & Text: © Denise Brück

Leinen los – mit AIDAblu unterwegs entlang der Adria

Eine Route – viele Highlights

Leinen los – das klingt nach Abenteuer, Entdeckerlust und ganz vielen Glücksmomenten. Unsere letzte AIDA Kreuzfahrt liegt schon einige Jahre zurück, umso mehr freuen wir uns wieder in See zu stechen.

Viele schöne Häfen entlang der Adria warten auf uns. Wir starten in Korfu. Von dort bringt uns AIDAblu nach Triest, Zadar, Kotor, Dubrovnik und Bari.

Tipps für mögliche Ausflüge und was für uns die einzelnen Häfen so besonders macht, lest ihr hier:

Triest I Italien

Nach einem entspannten Seetag machen wir unseren ersten Stopp in der italienischen Hafenstadt Triest. Schon beim Anlegen erhaschen wir einen ersten Blick auf die maritime Stadt, die auch als Fenster zur Adria bezeichnet wird. Die Sehenswürdigkeiten dort lassen sich sehr gut zu Fuß erkunden und so finden wir uns in nur wenigen Minuten mitten auf Triests Hauptplatz – der Piazza dell’Unita d’Italia wieder. Der große Platz mit seinen prachtvollen Bauten und dem Blick auf’s Meer ist der Treffpunkt der Stadt. Einheimische mischen sich mit Touristen, sitzen lachend bei einem Glas Aperol Spritz oder Cappuccino und genießen das italienische Lebensgefühl. Direkt in unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das am meist besuchte Opernhaus Italiens – das Teatro Giuseppe Verdi.

Und nur weitere fünf Minuten entfernt gelangen wir zum Canale Grande, der, wenn auch ganz klein, einen Hauch Venedig versprüht.

Wir lassen uns weiter treiben und finden eine schöne Location in einer der kleineren Gassen – eine Mischung aus Feinkostgeschäft und Bar – das PALATO. Hier lassen wir bei einem Aperol Spritz den Tag ausklingen und schmieden voller Vorfreude Pläne für den nächsten Hafen.


Zadar I Kroatien

Eine Stadt die mich auf Anhieb begeistert – hat sie sich doch fein herausgeputzt. Wir starten unsere Tour an der berühmten Meeresorgel. Hier gibt das Meer den Takt vor. Unter den Steinstufen der neugestalteten Promenade finden sich 35 unterschiedlich lange Röhren, die je nach Wellen eine mal lauter und mal leiser klingende Melodie erzeugen. Ein faszinierendes Werk das Jung und Alt aufhorchen lässt.

Wir schlendern weiter die von mediterranen Pflanzen gesäumte Uferpromenade entlang, bevor wir in die Altstadt mit ihren vielen kleinen Gässchen eintauchen. Am Stadtrand entdecken wir den Stadtpark Queen Jelena Madijevka – eine grüne Oase mit reichlich schattenspendenden Bäumen und Blick auf den Hafen Foša.

Wir kommen am Pijaca vorbei – einem traditionellen Platz der Begegnungen an dem noch heute Obst, Gemüse, Blumen, Fisch und weitere Leckereien angeboten werden und sich Einheimische aus dem Umland treffen, um Neuigkeiten auszutauschen.

Auf dem Weg zurück zum Hafenshuttle entdecken wir fernab vom Trubel das Boutique Hotel Almayer, dessen verwunschener und liebevoll dekorierter Innenhof uns zum Bleiben einlädt. Hier gönnen wir uns noch eine Erfrischung, bevor es zurück zum Schiff geht.


Kotor I Montenegro

Weil die Landschaft der von Norwegen ähnelt, wird die Bucht von Kotor auch als der südlichste Fjord Europas bezeichnet. Bereits die Einfahrt in den Hafen Kotor ist atemberaubend schön und liefert spektakuläre Ausblicke, die sich ins Gedächtnis brennen. Und auch wenn sich die imposante Naturkulisse kaum auf Bildern verewigen lässt, habe ich versucht ein paar der Impressionen einzufangen.

Gegen Mittag erreichen wir dann Kotor. Doch wenn vier Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen, ist Einiges los in der Stadt. Touristenscharen tummeln sich in den Gassen. Ich erwische mich selbst dabei hier und da schnell ein Foto zu machen, bevor ich mich vom Strom weiterziehen lasse. Obwohl wir Teil des ganzen sind, denke ich, wie schön es wäre dieses kleine Städtchen, das unter UNESCO-Weltkulturerbe steht, bei einem ruhigen Bummel mit all seinem Charme zu genießen.

Ausflugstipp: Bootstour zum Hafenörtchen Perast

Unser absolutes Highlight wartet am Abend noch auf uns. Mit dem Katamaran schippern wir entlang der Bucht ins Hafenörtchen Perast. Bei einem gekühlten Wein, chilligen Beats und einer sanften Brise im Gesicht lassen wir uns erneut von der faszinierenden Landschaft verzaubern.

Schon von weitem zieht uns der malerische Ort mit seinen kleinen Gässchen in seinen Bann. Die imposante Bergkulisse stets im Blick flanieren wir kurze Zeit später die schmucke Uferpromenade entlang, die nicht nur von historischen Bauten und wunderschönen Blumen gesäumt ist, sondern auch einige Restaurants zu bieten hat, die ihren fangfrischen Fisch direkt am Wasser servieren.

Was für ein Glücksmoment, sich hier einfach in der Abendsonne ein wenig treiben zu lassen. Es fällt uns wirklich schwer diesen wunderschönen Ort zu verlassen.

Man könnte es auch Liebe auf den ersten Blick nennen – dieses Juwel muss einfach auf die Bucket-List für euren nächsten Urlaub!♥

Auf dem Rückweg passieren wir mit dem Boot die vorgelagerten Inseln und winken einem Brautpaar zu, dass sich hier gerade das Ja-Wort gibt. Wie romantisch.

[AIDA Ausflugstipp: KOT12 – Bootsfahrt in den Sonnenuntergang]


Dubrovinik I Kroatien

Als ich vorschlug in Dubrovnik ganz früh von Bord zu gehen, um die Altstadt zu erkunden, war die Begeisterung zunächst nicht sehr groß. Doch die Entscheidung, sich bereits um 8 Uhr auf den Weg zu machen, stellte sich als richtig heraus. Unser Weg führt uns vom Hafen direkt zum Pile-Tor, dem heute noch wichtigsten Zugang zur Altstadt. Dort starten wir unseren Rundweg auf den fast zwei Kilometer langen historischen Stadtmauern. Morgens ist es hier noch ruhig und man kann den Ausblick über die Dächer der Stadt in vollen Zügen genießen und auch mal innehalten.

An sonnig heißen Tagen unbedingt Sonnenschutz und ausreichend zu Trinken mitnehmen! Schatten gibt es hier kaum.

Wieder zurück am Ausgangspunkt bummeln wir die Fußgängerzone Stradun entlang. In der beliebten Flaniermeile reihen sich Cafés, Bars und Restaurants aneinander, die sich wunderbar für eine kleine Pause eignen.

Info: Die Fans wissen es längst. Wenn die Serie Game of Thrones gedreht wird, wird Dubrovnik zur Stadt Königsmund. Festung Lovrijenac, die Stadtmauer, das Pile-Tor, der Rektorenpalast – wer möchte kann einen Spaziergang buchen und die berühmten Drehorte besuchen.

Oder man erlebt die Weltkulturerbestadt aus einer anderen einzigartigen Perspektive. Die Seilbahn bringt uns in weniger als fünf Minuten direkt von der Altstadt auf den 412 Meter hohen Berg Srd. Oben angekommen genießen wir den 360-Grad-Rundumblick auf die Stadt, die Adria und die Elaphiti-Inseln vor der Küste Dubrovniks.


Bari I Italien

Das sonst eher sonnenverwöhnte Apulien empfängt uns mit dunklen Wolken. Gerade als wir uns auf den Weg in die Altstadt von Bari machen wollen, öffnet sich der Himmel und es regnet in Strömen. Natürlich waren wir auf schönes Wetter eingestellt, doch ich denke mir einfach, dass jeder Tropfen Glück bringt. Mit dieser positiven Einstellung erkunden wir zu Fuß die Altstadt, die nur wenige Gehminuten vom Hafen entfernt liegt.

Natürlich schauen wir auch in der Strada Arco Basso vorbei. Bei schönem Wetter sitzen hier die Nudelmacherinnen und bereiten unter freiem Himmel die typischen Orecchiete zu. Dabei können wir leider nicht zuschauen. Die meisten haben sich in ihre Häuser zurückgezogen. Nur hier und da ergattern wir einen Blick auf die beliebte Pasta.


Korfu I Griechenland

Kalimèra Korfu! Wir brechen schon früh nach Korfu-Stadt auf, finden uns zunächst in menschenleeren Gassen wieder und lassen den Ort auf uns wirken. Die Glocken läuten. Menschen strömen in die Kirchen und stehen an den umliegenden Bars, um den Gottesdienst zu hören. Etwas weiter sitzt eine Gruppe alter Männer am Tisch und spielt Karten. Und wir mittendrin. Bei einem Espresso beobachten wir die Szenerie.

Wir entdecken schöne Boutiquen mit sommerlichen Kleidern. Der Geldbeutel bleibt allerdings verschont, denn am Sonntag haben die meisten Läden geschlossen. Nur die Touristenlädchen bieten Hüte, Taschen und regionale Waren an.

Uns gefällt der Flair in der Stadt und wir möchten unbedingt noch einmal wieder kommen.

Fazit: Eine AIDA-Reise, die wir absolut empfehlen können. In kürzester Zeit imposante Kulturschätze, grandiose Landschaften, idyllische Buchten und malerische Fischerdörfer entdecken, sich vom südländischen Lebensstil inspirieren lassen und einfach mal abschalten. Einfach traumhaft!

Hinweis: Dieser Text enthält von Herzen kommende, unbeauftragte Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Herzlichen Dank an AIDA Cruises und Dubrovnik Tourist Board für die Unterstützung.

Bilder & Text: © Denise Brück

Designhotel Scandic München Macherei

Mei is des schee! Wir haben wieder unsere Koffer gepackt, um ein Wochenende in unserer bayerischen Lieblingsstadt München zu verbringen.

Dort hat im Oktober 2022 das neue Designhotel Scandic München Macherei eröffnet und wir freuen uns schon darauf das Hotel der skandinavischen Gruppe zu entdecken. Los geht es ab dem Hauptbahnhof mit der Tram 21. Die bringt uns in weniger als 30 Minuten direkt zum Hotel – Sightseeing inklusive. Auf unserem Weg passieren wir den Stachus, die Theatinerstraße mit ihren edlen Geschäften, die Bayerische Staatsoper und das Maximilianeum am Isarhochufer. Wenn das mal kein toller Einstieg ist!

Echter Hingucker – das Scandic München Macherei im neuen Stadtviertel

Angekommen im urbanen, aufstrebenden Stadtviertel „Die Macherei“ in Berg am Laim, fällt uns die verschachtelte Fassade des Scandic München Macherei sofort ins Auge. Sie bringt einen Hauch New Yorker Flair ins neue Areal. Uns erinnert sie eher an einen Zauberwürfel. Wie passend, denn das neue Stadtviertel sieht sich als perfektes Quartier für kreative Menschen mit Ideen, die etwas bewegen wollen.

Im Inneren, gleich hinter einer offenen Backsteinwand, die an einstige Ziegelbrennereien erinnern soll, werden wir an der Rezeption mit einem herzlichen Lächeln empfangen.

Hyggelige Zimmer mit Alpenblick

Wir beziehen unser Standard Family Four Zimmer im 8. Stock. Die meistern der 23m² großen Zimmer dieser Kategorie verfügen über ein Stockbett. Unseres jedoch ist besonders geräumig geschnitten. In einem separaten Raum befindet sich eine gemütliche Sitzecke und ausziehbare Schlafcouch – die perfekte Chillout Zone für Teenies.

Die 234 Zimmer sind mit Echtholzböden ausgestattet und wirken durch den hellen Farbmix modern und gleichzeitig gemütlich. Bei schönem Wetter kann man von hier oben sogar die Silhouette der Berge am Horizont entdecken. Aufgrund des trüben Wetters bleibt uns dieser Zauber jedoch verborgen.

Action vs. Gemütlichkeit

Am Abend genießen wir einen Drink an der Bar. Diese versprüht mit warmem Licht, erdigen Tönen und gemütlichen Sitzeinheiten Wohnzimmeratmosphäre und man fühlt sich gleich pudelwohl. Aber auch für Action ist gesorgt. Wir spielen Billard und messen unsere Kräfte beim Tischkicker. Nach mehreren Matches steht fest: unsere Torquote kann sich durchaus sehen lassen. Und was noch viel wichtiger ist: ich hatte lange nicht mehr so großen Spaß.

Kulinarische Frühstücksvielfalt

Ausgeschlafen und gut gelaunt starten wir in den nächsten Tag und freuen uns darauf die Stadt zu erkunden. Doch zuerst stärken wir uns mit einem reichhaltigen Frühstück. Das Buffet bietet eine Auswahl an Brot, Brötchen, frischem Gebäck, Käse, Wurst (auch Geflügel & veganer Aufschnitt), Marmeladen, Obst, Joghurts, Müsli, Eiern, Speck und sogar die typischen Weißwürstl, Senf und Brezn werden hier aufgetischt. Ein großer Teil davon in Bio-Qualität. Neben Kaffee- und Teespezialitäten ist ebenso die Saftpresse bei Gästen sehr beliebt. Hier kann man sich nach Herzenslust eigene Smoothies mixen.

Was mir besonders gut gefällt, ist die Auswahl an gluten- und laktosefreien Lebensmitteln. Selbst betroffen, weiß ich es sehr zu schätzen, dass dies allmählich in den Hotels Einzug hält. Ein dickes Lob dafür!

Tipp: Möchte man dem Trubel am Morgen entgehen, lohnt es sich am Wochenende eher früh zu frühstücken.

Innovative Konzepte zur Nachhaltigkeit auf Reisen

Im Scandic München Macherei stehen nicht nur inspirierendes Design und skandinavische Gemütlichkeit im Fokus, sondern auch ein umfassender Nachhaltigkeitsgedanke.

Bereits mit Kleinigkeiten leistet die Hotelgruppe ihren Beitrag und geht mit gutem Beispiel voran. So ist es dem Gast beispielsweise möglich den Müll direkt im Zimmer zu trennen. Auch beim Frühstück wird auf unnötigen Verpackungsmüll verzichtet. Weiterhin gibt es die Zimmerreinigung auf Wunsch, um einen schonenden Umgang mit Ressourcen zu fördern. Wer dennoch nicht auf den Komfort verzichten möchte, kann diese aber unkompliziert anfordern.

Fazit: Pfiati & Heijdå Scandic München Macherei. Wer Designhotels mag, wird das Scandic München Macherei lieben. Ein tolles und vor allem familienfreundliches Designhotel im Münchner Osten mit Wohlfühlcharakter und guter Ausgangslage für Unternehmungen in der Stadt.

Es gibt übrigens fast 280 Hotels der Gruppe, überwiegend in skandinavischen Ländern. Also, wohin soll es als nächstes gehen? Wir hätten auf jeden Fall schon ein paar Ideen. Wie wäre es beispielsweise mit Stockholm, Bergen oder Oslo?

Hinweis: Dieser Text enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon unberührt. Vielen Dank an Scandic München Macherei für die Gelegenheit das Haus näher kennenzulernen. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen in einem der zahlreichen Scandic Hotels.

10 Glücksmomente in Hamburg

Ausflugtipps für Familienabenteuer in Hamburg

In den Osterferien waren wir dem Osterhasen ganz dicht auf den Fersen. Seine Spur führte uns quer durchs Land bis nach Hamburg. Dort haben wir ihn aus den Augen verloren und die Hansestadt an der Elbe auf unsere Weise entdeckt. Unsere Ausflugtipps nehmen euch mit an die schönsten Orte der Stadt.

#1 Vom Treppenviertel verzaubern lassen

Bei strahlendem Sonnenschein schlendern wir am Ostersonntag durch das Treppenviertel in Blankenese. Das ehemalige Fischerdörfchen versprüht seinen ganz eigenen Zauber und begeistert uns mit seinen engen, verwinkelten Gässchen, hübschen Gärten und Villen. Von überall hört man fröhliches Gelächter und Geschirr klappern. Kaffeeduft vermischt sich mit der salzigen Luft der Elbe und es macht Spaß sich hier einfach treiben zu lassen.

Osterweg? Ob der Osterhase sich hier versteckt? Nein! Aber dafür entdecken wir prachtvolle Kapitänshäuser, wunderschöne Gärten, blühende Magnolien und können von hier aus sogar schon die blaue Lebensader Hamburgs erblicken.

Unbedingt Zeit nehmen, um all die kleinen Details zu entdecken und sich vom maritimen Flair verzaubern lassen!

#2 Sundowner am Elbstrand Övelgönne

Unser heutiges Workout haben wir bereits im Treppenviertel erledigt. Jetzt ist Zeit für Genussmomente. Unser Ziel: das Restaurant „Zum Alten Lotsenhaus“.

Bei schönem Wetter hat man von der Terrasse einen wunderschönen Blick auf die Elbe und kann den Sonnenuntergang genießen. Oder man isst wie wir in der gemütlichen Stube, verwöhnt Gaumen und Sinne und geht später zum Elbstrand, um den Tag bei einem Sundowner ausklingen zu lassen.

Die Füße im Sand kann man hier in Övelgönne je nach Gezeiten die großen Pötte beobachten, die sich auf den Weg in die Ferne machen. Aber Achtung: Fernweh garantiert!

Tipp: Wer die gastronomische Vielfalt Hamburgs testen möchte, für den lohnt sich die Hamburg Kulinarik Card. Über 50 teilnehmende Restaurants, Cafés und Bars bieten Ermäßigungen und exklusive Vorteile.

#3 Die Aussicht von der Elbphilharmonie genießen

Ein Besuch der Elbphilharmonie darf natürlich nicht fehlen und steht am nächsten Morgen auf unserem Programm. Erbaut auf einem alten Kaffee- und Kakaospeicher ist sie das neue Wahrzeichen Hamburgs am Rande der Hafencity. Wir gleiten die schier endlose und längste Rolltreppe Westeuropas nach oben, die uns zum Herzstück des Konzerthauses führt und stellen uns vor, wie es wohl am Abend ist, wenn alle in ihren festlichen Kleidern und gut gelaunt im großen Saal stimmungsvoller Musik lauschen.

Bei einem beeindruckenden Panoramablick von der Plaza auf Stadt und Hafen lassen wir uns den Wind um die Nase wehen. Wer lange Warteschlangen vermeiden möchte, kann die Plaza-Tickets gegen eine kleine Gebühr bequem vorab online buchen.

#4 Lässige Stadtrundfahrt im VW Bulli

Als nächstes erwartet uns eine besondere Tour, die uns Hamburg von einer ganz anderen Seite kennenlernen lässt. Wir sind mit unserem Guide Basti von Waterkant Touren am Gleis der U4-Haltestelle Hafencity-Universität verabredet.

Die Station, die zwar noch mit Leben gefüllt werden muss, ist äußerst außergewöhnlich. An der Decke befestigte Lichtwürfel, mit Größe eines Schiffcontainers, tauchen das Gebäude in ein spektakuläres Licht. An Wochenenden und Feiertagen gibt es dazu jede volle Stunde eine mit Musik unterlegte Lichtshow, die den fast schon gespenstischen Ort zum Leben erweckt.

Darf ich vorstellen? JETTE

Mein Herz hüpft augenblicklich höher, als ich draußen Jette erblicke, einen bildhübschen T3-Bulli. Die gelbe Schönheit wird uns heute durch Hamburg lotsen. ♥

Mit ihr tuckern wir zunächst gemütlich durch die Hafencity, vorbei an der Elbphilharmonie, an der sich inzwischen zahlreiche Leute tummeln. Basti erzählt uns mehr über das Großprojekt Hafencity und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen was Wohnraum in der Stadt angeht. Dinge, die man sonst wohl eher weniger zu hören bekommt. Und genau das macht die Tour so spannend.

In der Speicherstadt legen wir in der Nähe des Wasserschlosses eine Pause ein und werden mit einer kleinen Getränkeauswahl überrascht. Bei einem gekühlten Astra genießen wir so die Atmosphäre und lassen uns von den roten Backsteingebäuden in den Bann ziehen.

Aber wir lernen auch den südlichen Teil Hamburgs kennen und fahren über die Elbbrücke in den sich im Umbruch befindenden Stadtteil Wilhelmsburg. Unser nächster Stopp: der Energiebunker. Im von außen zwar auffälligen, aber eher unscheinbaren grauen Koloss, dessen dickwandigen Mauern im ersten Moment etwas unheimlich auf uns wirken, versteckt sich hoch oben ein Aussichtsplateau mit dem kleinen Café Vju von wo aus man den Stadtteil selbst und auch Hamburgs Sehenswürdigkeiten aus der Ferne erblicken kann.

Was für die Locals längst alltäglich ist, versetzt uns in Staunen – nämlich als wir kurz darauf vorbei an großen Container-Stellplätzen den Weg Richtung Steinwerder antreten. Hier endet unsere Tour und das nächste Highlight wartet bereits auf uns – der Alte Elbtunnel.

Fazit: Eine individuelle, lässige Stadttour in kleinen Gruppen mit vielen interessanten Informationen und der Möglichkeit Hamburg mal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.

Info zur Tour: Kompass Kompakt Tour I Dauer ca. 2 Stunden
Mehr Infos findet ihr auf der Homepage von Waterkant Touren.

#5 Magischer Spaziergang durch den Alten Elbtunnel

Vom Aussichtspunkt Steinwerder bringt uns ein Lastenaufzug am südlichen Eingang hinab in den 1911 erbauten Alten Elbtunnel.

Unten angekommen herrscht ein ziemlicher Trubel. Die Vorstellung sich 24 Meter unter der Elbe zu bewegen, während gleichzeitig oben Schiffe und Barkassen fahren ist einfach magisch. 426 Meter trennen uns von den Landungsbrücken auf der anderen Seite und wir genießen den besonderen Spaziergang.

Der Alte Elbtunnel ist übrigens rund um die Uhr kostenfrei für Fußgänger und Fahrradfahrer geöffnet.

# 6 Besuchermagnet Landungsbrücken

Die quirlige Meile am Hafen ist natürlich bei jedem Besuch ein Muss. Egal ob man von hier eine der unzähligen Fähren nimmt und die Gegend zu Wasser erkundet, ein leckeres Fischbrötchen isst oder einfach nur auf einem Poller sitzt und die Szenerie beobachtet, ein Zwischenstopp hier darf auf keinen Fall fehlen. Wie praktisch, dass unser Spaziergang durch den Elbtunnel genau hier endet.

#7 Zu Fuß durch die Speicherstadt

Klar, dass wir hier unbedingt noch einmal herkommen mussten. Denn das historische Viertel mit dem größten zusammenhängenden Komplex an Lagerhäusern, die einst als Umschlagsplatz für Tee, Kakao, Kaffee, Teppiche und weitere exotische Waren dienten, beeindruckt auch heute noch mit seinen roten Backsteingebäuden, Fleeten, Kanälen und Brücken. Wusstet ihr eigentlich, dass Hamburg 2.500 Brücken hat? Das sind mehr als in Amsterdam und Venedig zusammen.

Die Speicherstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Heute lagern in den Speichern außer Teppichen kaum noch Waren. Die Lagerhäuser beherbergen vor allem Büroräume, Ateliers oder Museen, denn bewohnt werden dürfen sie aufgrund der Überflutungsgefahr nicht. Nur noch der Kaffeegeruch aus der dort ansässigen Rösterei erinnert an die einstige Nutzung dieser besonderen Pfahlbauten.

Tipps für Spaziergänge durch die Stadt findet ihr übrigens hier.

#8 Einmal um die Welt im Miniaturwunderland

Im Miniaturwunderland kommen Groß und Klein ins Staunen. Ist es hier doch möglich an einem Vormittag verschiedene Länder zu bereisen. Die Provence, Venedig, Rom, die Alpen oder doch lieber Las Vegas? Auf über 1.610m² beginnt die Reise an die schönsten Plätze der Welt. Da darf natürlich auch ein Flughafen nicht fehlen. Besonders schön sind die Nachtsimulationen, die alle 15 Minuten die Orte, die mit so viel Liebe zum Detail erbaut wurden, in ein Lichtermehr verwandeln und damit immer neue Geschichten erzählen.

#9 Neue Perspektiven bei der Hafenrundfahrt entdecken

Obwohl wir schon einige Male in Hamburg waren, machen wir dieses Mal erstmalig eine Hafenrundfahrt. Die kurzweilige Tour führt zunächst Richtung Hafencity und Speicherstadt. Anschließend schippern wir weiter zu den Werften, bis hin zu den Containerterminals. Auch zwei Kreuzfahrtschiffe der AIDA haben an diesem Tag fest gemacht und lassen uns an den nächsten Urlaub denken.

Die kostengünstige Alternative: Die Linie 62 der HVV bis nach Finkenwerder nehmen oder mit der Linie 72 ab den Landungsbrücken zur Elbphilharmonie fahren.

#10 Den Tag in der Bonbonmanufaktur versüßen

Süße Geheimnisse kann man in Hamburg Ottensen entdecken. Denn dort in der kleinen Bonbonmanufaktur Bonscheladen könnt ihr fast täglich miterleben, wie die süßen Kleinigkeiten hergestellt werden. Mit einigen anderen Naschkatzen schauen wir gespannt zu, was in der kleinen Showküche passiert und wie die Zuckermasse mit handwerklichem Geschick Schritt für Schritt zu Bonbons wird.

Über 80 Sorten davon warten darauf probiert zu werden. Öffnet man die bunt gefüllten Bonbongläser duftet es nach Frucht, Karamell oder Lakritz – da muss man einfach zugreifen.

Ein dickes Lob für so viel Freude am Handwerk! ♥

Unser Hotel – das Basislager für alle Entdeckungen

Hier hat sich also der Osterhase versteckt – im Mercure Hotel Hamburg City. 187 Zimmer stehen im familienfreundlichen Hotel direkt am Mittelkanal zur Verfügung.

Mit einem außergewöhnlichen Zimmerdesign greift das Haus das Thema der Hafenstadt auf und so dienen Schränke im Containerdesign als Ablagefläche. In der Minibar findet sich sogar mein Lieblingsgetränk.

Das Mercure Hotel Hamburg City liegt sehr zentral im aufstrebenden Ortsteil Hammerbrook. Von hier aus lässt sich ganz bequem die Stadt erkunden. Denn der Hauptbahnhof ist nur zwei S-Bahn-Stationen entfernt und auch der Jungfernstieg und die Hafencity sind schnell erreichbar. Ein Tipp für alle Harry Potter Fans: das Mehr! Theater am Großmarkt erreicht man in nur wenigen Gehminuten.

Fazit: 3 Tage, 75 Tausend Schritte und unzählige Glücksmomente! Oder kurz gesagt: unser Herz schlägt für Hamburg. Langweilig wird es hier nicht – gibt es doch immer wieder neue Highlights zu entdecken.
Und wenn man nach den ereignisreichen Tagen ein wenig Ruhe und ländliche Idylle sucht, lohnt ein Abstecher ins nahegelegene Alte Land.

Hinweis: Pressereise – dieser Text enthält Werbung, meine Meinung bleibt davon unberührt.
Herzlichen Dank an die Hamburg Tourismus GmbH, das Mercure Hotel Hamburg City und Waterkant Touren für die Unterstützung und die unvergesslichen Momente in der Stadt.

Bilder & Text: © Denise Brück

Karlsruhe kulinarisch entdecken

In der badischen Stadt Karlsruhe, dem Tor zum Schwarzwald, fand vor kurzem die Sterneverleihung des Guide Michelin statt. Die besten Köche der Spitzengastronomie wurden hier mit den begehrten Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Ein Grund die Stadt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und die kulinarische Seite Karlsruhes zu entdecken. Von meinem Kurztrip habe ich euch drei kulinarische Tipps mitgebracht.

Nachhaltige und kreative Bio-Spitzenküche im erasmus

Von außen eher unscheinbar verspricht das Restaurant erasmus im Inneren kulinarischen Spitzengenuss auf Bio-Niveau. Das Restaurant wurde mit dem grünen Stern des Guide Michelin ausgezeichnet. Andrea und Marcello überzeugen ihre Gäste mit spürbarer Leidenschaft und feinsten Speisen aus überwiegend regionalen Lebensmitteln, die auf dem Teller zur brillanten Geschmacksexplosion werden. Dazu ein herausragender Service mit besonderer Wertschätzung gegenüber Allergikern – danke an Andrea und Marcello für den gelungenen Abend.

Tante M – Allerlei Gutes

Bei einem Stadtrundgang in der Weststadt entdecke ich Tante M – einen mit sehr viel Herzblut geführten Unverpacktladen, in dem es hochwertige Lebensmittel, Kosmetik und Dinge des täglichen Bedarfs gibt. Inhaberin Steffi verrät uns ihre persönlichen Lieblingssnacks und freut sich ihren Kunden auch einmal Sonderwünsche zu erfüllen. Viel Spaß also beim Stöbern!
Mein Tipp: Unbedingt das frisch gemahlene Cashew-Mus probieren.

Gasthaus Gutenberg am Gutenbergplatz

Nach einem Bummel über den Wochenmarkt auf dem Gutenbergplatz lohnt ein Abstecher ins Gasthaus Gutenberg direkt gegenüber. Dort serviert Denise mit ihrem Team saisonale und abwechslungsreiche gutbürgerliche Küche. Im Sommer kann man sogar draußen sitzen und das Markttreiben beobachten oder man trifft sich mit Freunden im Biergarten im Innenhof.

Es lohnt also ein zweiter Blick auf die Stadt, die man sonst eher aus den Nachrichten kennt, wenn dort am Bundesgerichtshof wichtige Urteile gefällt werden.

Vom Turmberg in Karlsruhe-Durlach, den man zu Fuß, mit dem Auto oder im Sommer mit der Standseilbahn erreichen kann, hat man übrigens den besten Blick über die Stadt. Einen Sundowner im Gepäck kann man hier oben wunderbar den Abend ausklingen lassen.

Im Jahr 2023 dreht sich in Karlsruhe als offizielle Gastgeberstadt der „Michelin Guide Ceremony“ alles um das Thema Genuss. Egal ob kulinarische Stadtführungen, Tastings oder Kochkurse – Karlsruhe lädt ein sich inspirieren und kulinarisch überraschen zu lassen.

Überrascht hat mich auch der Geschmack der Pralinen der Pâtisserie Ludwig – ein Tipp für alle Naschkatzen unter euch:-) Mein Favorit: Pecan Tonka Caramel – einfach himmlisch!

Hinweis: Dieser Text enthält Werbung, meine Meinung bleibt davon unberührt. Herzlichen Dank an KTG Karlsruhe Tourismus GmbH für die Einladung zur Pressereise.